Fanficts

Prolog

(Alle Figuren gehören JKR)

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Es ist Vorweihnachtszeit im Grimmauldplatz des fünften Schuljahres von Harry und seinen Freunden.

Doch bis diese zu den Weihnachtsferien in Sirius Haus Einzug halten, haben sich einige Mitglieder des Phönixorden zusammengefunden, um schon mal ein wenig die festliche Stimmung zu nutzen, die Molly in der Küche mit ihrer leicht übertrieben Dekoration, gezaubert hat.

Die vorangegangene Mitgliederversammlung wurde anders als sonst mit dem köstlichsten Dingen überhäuft, die Molly je auf den Tisch gebracht hat.

Und nach so einem reichhaltigen Mahl ist es kaum verwunderlich, dass der Feuerwhisky nun in Strömen fließt...

 

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Liebe und andere Schwierigkeiten

 

Die Küche des Hauses am Grimmauldplatz Nr. 12 war hell erleuchtet. Ein wärmendes Feuer tanzte fröhlich im Kamin und anhand der üppigen Weihnachtsdekoration war deutlich zu erkennen, welch großes Ereignis bald vor der Tür stand.

Es war nicht mehr lange hin, bis die Weihnachtsferien begannen und Harry und seine Freunde würden diese Zeit in Sirius Heim verbringen.

Molly hatte deshalb beschlossen sämtliche Räume mit weihnachtlichen Gegenständen zu schmücken.

In der Küche hatte sie sich besonders ausgetobt und Tonks wusste, dass Sirius es nicht erwarten konnte, bis sie das gesamte Zeugs wieder abnahm.

Trotzdem freute er sich auf die Festtage, das stand fest, denn es bedeutete, dass er Zeit mit seinem Patensohn verbringen durfte und das Haus dazu noch voller Leute war.

Da er laut Dumbledores Anweisung sowieso keinen Fuß vor die Tür setzen durfte, kam es ihm ganz gelegen, dass der Besuch dann einfach in sein Heim kam.

Schon an diesem Abend waren die Mitglieder des Phönixordens ein wenig in Feierlaune gewesen (abgesehen von Snape, der gleich nachdem er Meldung erstattet hatte abgehauen war, was Sirius jedoch wenig störte.)

Nach dem offiziellen Treffen hatten sich deshalb einige Leute zusammengefunden, um etwas zu trinken, zu reden und Mollys selbstgemachten Plätzchen zu kosten.

Mundungus musste am späten Abend sogar rausgeworfen werden, weil er fast den ganzen Feuerwhisky im Alleingang getrunken hatte und nun war es wieder still geworden.

Sirius war gerade dabei die letzten Überbleibsel des kleinen Gelages wegzuräumen. Eigentlich wäre dies Kreachers Aufgabe gewesen, doch im Moment war der Hausherr nicht gerade gut auf den Elf zu sprechen.

Außerdem war es gar nicht mal schlecht von der sonst allgegenwärtigen Langeweile abgelenkt zu werden.

Tonks saß noch neben Remus am Küchentisch und kicherte vor sich hin. Vom Feuerwhiskey hatte man nicht allzu viel zu sehen bekommen, aber ihr Glas war den ganzen Abend über trotzdem fast nie leer gewesen. Und so war es später und später geworden und Tonks immer kichriger.

Remus nippte gerade an seinem Weinglas, es war seit langem wieder ein schöner Abend gewesen, bei dem auch er mal abschalten konnte.

Die besinnliche Wärme, die noch vom Glimmen der Holzscheide im Kamin ausging verbreitete eine wohltuende Stimmung in der Küche.

Molly hatte ihnen allen so viel zu Essen vorgesetzt wie noch bei keinem Treffen des Ordens und auch jetzt standen noch einige Teller voll mit leckeren Sachen, doch auch jetzt brachte Keiner der Anwesenden nur einen Bissen mehr runter.

Tonks kam es vor, als wäre sie noch nie auf so einer lustigen Vor-Weihnachtsfeier gewesen. Jeder hatte ein Paar Anekdoten zum besten gebracht und witzige bis peinliche Geschichten erzählt.

Besonders aus der Ecke des Tisches, in der sie saß, war ständig Gelächter zu hören gewesen.

Mit fortschreitender Stunde wurde die Küche immer leerer und zu der angenehmen Wärme, die aus dem Kamin zu ihnen drang, gesellte sich noch die Ruhe eines Winterabends.

Als Bill sich verabschiedete und ging, fiel Tonks erst auf, dass nur noch Remus und sie selbst übrig geblieben waren. Und Sirius natürlich! Sie beobachtete jenen beim Aufräumen und grinste dabei beseelt, dann stupste sie Remus mit dem Ellenbogen sanft an.

"Ich finde, Sirius macht sich super als Hauself, findest du nicht?"

Langsam stellte Remus sein Glas zurück auf den Tisch und beobachtete ebenfalls Sirius wie er versuchte etwas Ordnung in die Küche zu bringen. Er hörte Tonks neben sich kichern und auch er musste schmunzeln als sie ihn anstupste und Sirius mit einem Hauselfen verglich.

Er hatte seit langem nicht mehr so viel Gelacht wie an diesem Abend und er merkte, dass der Wein sein übriges tat.

„Ja genau, jetzt fehlem ihn nur noch die spitzen Ohren und die Glubschaugen!“, voll Euphorie legte er seine Hand auf Tonks Arm und sah sie strahlend an.

„Oh ja, stimmt!“ Tonks kicherte bei Remus' Bemerkung. Doch ihren Arm zog sie nicht zurück, stattdessen strahlte sie ihn an, hörte auf zu kichern und lächelte einfach nur. Remus schob es auf ihren steigenden Alkoholspiegel zurück.

Remus’ Flirtversuch wurde jäh unterbrochen, als der Spülschwamm seinen Kopf traf.

"Oi!", entfuhr es Tonks, die sich ein paar Wassertropfen aus dem Gesicht wischte.

„Sehr liebenswürdig Sirius!“, murmelte Remus immer noch vergnügt und begann sich hastig den Schaum aus dem Gesicht zu wischen.

„Jetzt bin ich wieder nüchtern!“, er warf ihm einen Vorwurfsvollen Blick zu.

Er wusste, dass sich Sirius für diesen Treffer innerlich beglückwünschte, immerhin hatte er schon wieder ein Grinsen auf dem Geicht. Remus sah zu wie er die letzten schmutzigen Gläser auf die Anrichte stellte, damit sie am nächsten Tag abgewaschen wurden.

Sirius wollte es vielleicht nicht zugeben, aber der Vergleich mit einem Hauselfen hatte ihn doch ein wenig gekränkt.

Die letzten Monate war er in diesem Haus eingesperrt gewesen und hatte eigentlich nichts Sinnvolles getan, außer Molly bei der Hausarbeit zu helfen.

Remus konnte sich gut vorstellen, dass er sich unnütz vorkam, was durch die aufregenden Berichte der anderen bei den Treffen jedes Mal untermauert wurde.

„Ihr beiden solltet euch ein wenig zurückhalten, ich habe hier noch einen Putzlappen und eine Menge Spülmittel in meinem Waffenarsenal.“ sagte er, als er zurück zum Tisch trat und das Glas mit dem Feuerwhisky in die Hand nahm.

„"War doch nur Spaaaß!", zwinkerte Tonks und griff nach ihrem Glas.

Die Androhung noch einige Spülmittel getränkte Lappen ausweichen zu müssen, wollte Remus lieber nicht riskieren.

Er holte seinen Zauberstab hervor und versuchte sich die nassen Haare mehr schlecht als recht zu fönen, denn der Schaum verklebte dabei seine Haare. Normalerweise hätte er für so einen brillanten Schuss applaudiert, aber er beließ es bei einem Augenzwinkern in Sirius Richtung.

Tonks setzte zum trinken an, während Sirius redete, aber das Glas war leer.

"Hmm.... Vielleicht ist dass das Zeichen, zu gehen...“ murmelte sie und zuckte mit den Schultern.

„Was denn, du kannst doch jetzt noch nicht abhauen wollen?“ sagte Sirius in Tonks Richtung und klang dabei ziemlich überrascht.

Mittlerweile merkte man ihm ebenfalls an, dass er schon ein paar Gläser zu viel hatte.

„Du hast noch nicht einmal einen richtigen Schwips, da kannst du noch gar nicht aufbrechen.“ Er nahm die Flasche mit dem Feuerwhisky zur Hand und schenkte Tonks nach.

Sirius ließ gleich die Flasche zu Lupins Glas wandern und schenkte ihm ebenfalls nach.

Hier sollte sich keiner beschweren, dass er auf dem Trockenen saß.

"Ah. Danke. Du bist ein Schatz, das war doch alles, was ich wollte." zwinkerte sie und exte den Feuerwhiskey. Sie verzog das Gesicht und Tränen schossen ihr in die Augen.

„"Hui!"

„Es war ein netter Abend und ich hoffe, dass ihr beide auch zu Weihnachten hier sein werdet, um mit uns zu feiern. Ein ‚Nein’ werde ich nicht akzeptieren und Molly schon gar nicht.“

Heiligabend, das war der letzte Vollmondtag, ein wenig schlich sich Trübsal in Remus’ Gemüt. Wie hatte er immer die anderen beneidet, dass sie auf Mondphasen keine Rücksicht zu nehmen brauchten, wo bei ihm diese drei Tage immer rot im Kalender angestrichen waren.

„Da muss ich dich vielleicht enttäuschen mein Bester!“, ein wenig Bitterkeit klang in seiner Stimme mit.

„Vielleicht bin ich ja am fünfundzwanzigsten wieder einigermaßen Fitt, dann werd ich sicher mal reinschauen!“ Remus nippte wieder an seinem Glas und stierte dabei augenscheinlich auf den unordentlichen Küchentisch.

„Wegen Weihnachten mach dir keine Sorgen, am 25. kommst du am Morgen hierher und darfst uns helfen die Geschenke auszupacken. Wenn ich mich nicht irre, hat Molly auch für dich etwas gestrickt….sah mir sehr nach Socken aus und danach gibt’s dann das Festtagsmenu.“ Sirius Stimme klang aufmunternd, fast so wie früher.

Tonks hatte nicht sofort begriffen, warum Remus vor dem 25. nicht fit genug war, um Weihnachten zu feiern, denn seine Hand ruhte noch immer auf ihrem Arm. Es fühlte sich so gut an, so warm, ja irgendwie so natürlich, als gehörte sie einfach dahin.

Aber dann fiel der Sickel doch. Es war wahrscheinlich der Vollmond. Klar, es war ja auch fast schon wieder an der Zeit dafür. Es war schon seltsam, wie unwichtig ihr selbst der Mond war, während er den Lebensablauf von anderen bestimmte... Der arme Remus...

„Solange ich mich irgendwo hinsetzten kann und nicht von Molly in die Küchenarbeit mit eingespannt werde.............Klar komm ich!“, seine Stimme klang noch nicht wirklich optimistisch, aber er fügte ein Grinsen bei, als er das Glas wieder absetzte.

Sie hatte plötzlich das Bedürfnis, Remus jetzt zu umarmen. Wahrscheinlich war sie vollkommen vom Alkohol beherrscht. Denn wenn sie angetrunken war, ging es ihr meistens so. Sie wurde anhänglich und umarmte alles und jeden. Meistens tat sie das dann auch reflexartig. Aber jetzt war es irgendwie doch noch anders.

"Oh ja, Remus, zur Bescherung am Morgen musst du kommen. Geschenke sind toll... Ich hab auch was für dich. Und für dich natürlich auch, Sirius. Na ja, mit Molly kann ich natürlich nicht mithalten. Ich würde auch gern stricken können! Aber irgendwie..." Sie fuchtelte mit ihren Händen herum.

"...Verheddert sich immer alles bei mir. Keine Ahnung was ich falsch...."

Beim Ausholen mit den Armen, das sie während des Sprechens fortsetzte, hatte sie ihr Glas umgekippt. - Gut, dass es wieder leer war!

"... mache. Oh Mist!"

Remus umfasste es blitzschnell, noch ehe es vom Küchentisch fallen konnte.

„Hast du es schon mal mit einem Haftzauber probiert?“, fragte er sanft. Er stellte das Glas wieder hin, nahm seinen Zauberstab wieder bei der Hand und murmelte:

„Vitrum destinare!“.

„Siehst du...“, er stupste das Glas zweimal hart an.

„.....jetzt fällt es nicht mehr um!“

Tonks war so erschrocken gewesen, dass sie Remus nur noch zusehen konnte, ohne selbst etwas zu tun, um das Glas im Fall zu stoppen. Sie war beeindruckt von seiner schnellen Reaktion.

Remus war überhaupt im Allgemeinen sehr beeindruckend. Er war so ein ausgezeichneter Zauberer. Sehr viel begabter als so mancher Auror. In Duellen hatten seine Gegner kaum eine Chance, und er traf eigentlich immer die richtigen Entscheidungen. Es war so ungerecht, dass er als Werwolf automatisch diskriminiert wurde von der Zauberer-Gesellschaft...

Während er das Glas mit dem Haftzauber belegte und anstupste lächelte sie ihn an. Sie hatte wieder dieses Bedürfnis von gerade... bevor das Glas dazwischen kam.

"Den Zauber sollte man auf alles anwenden, das sich in meiner Umgebung befindet.", schmunzelte sie und sah tief in seine Augen. Kam das wirklich nur vom Feuerwhiskey?

"Das würde mir auf jeden Fall eine Menge Aufräumarbeit ersparen..."

„Das kann doch jedem mal passieren, Tonks! Außerdem ist der Zauber nur wirklich hilfreich, wenn du nicht heut noch vorhast das Glas wieder zu benutzen!“, er wirkte ein wenig verlegen, als er nun das Glas zum dritten mal anstupste.

Es war seltsam, aber er konnte den Blick kaum von ihr lassen. Halb grinsend zerrte er an dem Glas auf dem Tisch, dass sich nicht einen Zentimeter nach oben bewegte. Da es schier aussichtslos war, dieses Glas heut nur noch einen Millimeter nach links oder rechts zu schieben, stellt er ihr kurzerhand sein eigenes vor die Nase.

„Tut mir leid!“ , murmelte er etwas verlegen.

„Der Zauber hält zwar nur zwölf Stunden, aber bis dahin bist du verdurstet!“

Remus grinste Sirius an, während er wieder die Gläser nachfüllte und bald darauf feststellte, dass auch diese Flasche leer war, mit einer Handbewegung signalisierte er den beiden, dass er eine neue holen ging und schon war er aus der Küche verschwunden.

Was musste Tonks jetzt wohl von ihm denken, wahrscheinlich, dass er dafür nicht mal einen Gegenzauber kannte und sie jetzt aus seinem Glas trinken musste, weil er es heut nicht mehr hinbekam ein neues heraufzubeschwören. Jetzt da er darüber nachdachte, war es ihm schon ein wenig peinlich so voreilig gehandelt zu haben.

„Ähm.........du musst auch nicht draus trinken, ich werd dir ein neues holen!“

"Oh!" Tonks kicherte leise, während Remus ihr demonstrierte, dass ihr Glas vollständig unbeweglich war.

"Doch nicht so optimal... Aber hey, der Zauber ist trotzdem klasse."

Sie fing wieder an zu kichern, aber bevor er aufspringen konnte um ihr ein neues Glas zu holen, hatte sie ihre Hand auf seine gelegt, die eben noch sein eigenes Glas in der Hand hatte.

Er konnte es sich nicht erklären, warum er gerade jetzt daran dachte, aber sie war schon etwas besonderes. Ihre fröhliche Art an Dinge und Menschen heranzugehen, ihre Unbeschwertheit, es überwältigte ihn ein wenig und ihm wurde schlagartig bewusst wie sehr er sie doch mochte. Nie hatte sie die Nase gerümpft wenn es um sein Leben als Werwolf ging, wie die meisten anderen Menschen, wenn sie davon erfuhren. Am liebsten hätte er dies ihr selbst gesagt, doch dafür fehlte ihm der Mut oder der nötige Alkoholspiegel.

Er blickte ihr direkt in die Augen und ein seltsam kribbelndes, warmes Gefühl überkam ihn.

Sirius, der den beiden inzwischen wieder gegenübersaß, beobachtete den offensichtlichen Flirtversuch, während er weiterhin an seinem Glas Feuerwhisky nippte. Ein kurzes Räuspern drang an ihre Ohren, als Sirius sich bei den beiden wieder ins Bewusstsein rief.

„Ähm, wisst ihr was? Ich fühle mich nun doch ein wenig müde.“ sagte er und streckte sich theatralisch, damit es etwas realer wirkte.

„Ihr beiden könnt ja noch bleiben und den Rest der neuen Flasche leeren, während ich ins Bett gehe.“ Er stand von seinem Platz auf und trank dann noch den letzten Schluck Whisky aus seinem Glas.

„Ihr findet ja selber raus, ja?“

„Du willst schon schlafen gehen?“ Er sah ihn etwas irritiert an. Remus verstand nicht, wieso er gerade jetzt den Raum verlassen wollte.

Sirius verdrehte leicht belustigt die Augen über die Worte seines Freundes.

"Hausarbeit muss aber ganz schön ermüden!" meinte Tonks zwinkernd.

Da Sirius nun sowieso grade stand, trat er zur Spüle und reichte Tonks ein sauberes Glas aus dem Schrank darüber.

„So, dadurch ist euch beiden geholfen, hoffe ich zumindest.“ Er zwinkerte Remus zu, als er das Glas vor Tonks auf den Tisch stellte.

„Tonks, du hast mich durchschaut, es ist nicht die Hausarbeit, die mich ermüdet hat, sondern eure scharmlose Flirterei, die mich aus meiner eigenen Küche vertreibt.“ gab Sirius offen zu, zeigte den beiden jedoch mit einem breiten Grinsen, dass er es durchaus spaßig fand. Tonks hatte, anders als Lupin, erkannt, was Sirius vorhatte.

Remus war ein überaus begabter und kluger Magier, aber wenn es um Gefühlsangelegenheiten ging, war er manchmal recht naiv, doch das kam nur davon, dass er es ansonsten immer vermied, Fremde näher an sich rankommen zu lassen.

Sirius verstand das und wusste deshalb, wie toll es für Lupin wäre, wenn er trotz allem endlich jemanden fand, der ihn verstand und seine Gefühle erwiderte.

Remus schien für einen langen Moment ziemlich verwirrt, zum einen lag noch immer Tonks Hand auf seiner, was ihm keineswegs unangenehm war, zum anderen schien Sirius mit seinem Blick, als er das neue Glas Tonks zureichte, ihm sagen zu wollen:

Du schaffst das, sei mutig!

Und hatte er grad Flirterei gesagt? Aber das tat er doch gar nicht..................oder etwa doch?

In solchen Dingen brauchte er meist etwas länger, vor allem, wenn es ihn selbst betraf. Da nun noch erschwerend hinzukam, dass er nicht mehr ganz nüchtern war, wusste er sich für einen Augenblick keine bessere Reaktion als leicht rot anzulaufen.

„Ähm, also...........danke für das Glas!“ Er fühlte sich mehr denn je peinlich ertappt. Remus starrte wieder auf Tonks warme Hand, die noch immer auf seiner ruhte. Er fühlte sich so wohl in ihrer Gesellschaft, er konnte es nicht leugnen. Jetzt legte er seine andere Hand obendrauf.

„Ok, ich gestehe, ihr habt mich ertappt!“ Er lächelte Tonks hilfesuchend an und hoffte dabei inständig, dass sie nicht sofort aufstände und den Raum verlies.

Tonks fand es unglaublich süß, wie er so verlegen wurde. Er war so talentiert und hatte doch so wenig Selbstbewusstsein. Das machte ihn irgendwie umso liebenswerter...

Nüchtern wäre sich Tonks jetzt wahrscheinlich ein klein wenig albern vorgekommen. Wie sah das hier wohl aus? Aber sie war nicht mehr nüchtern, und so lächelte sie nur darüber, dass Sirius so schlecht im Vortäuschen von Müdigkeit war.

„Ertappen ist gut, ihr beiden macht das so offensichtlich, das hätte sogar ein Blinder mitbekommen.“ , meinte Sirius und schüttelte dabei den Kopf.

„Ihr seid ja schon beim Händchen halten angelangt.“ , verkündete Sirius fröhlich und ließ den Blick auf Tonks Hand sinken, die noch immer auf der von Lupin ruhte.

„Ist auch völlig ok, ich meine, hey, ich würde mich freuen, wenn ich behaupten könnte, dass ihr beiden euch in meinem Haus lieben gelernt habt.“

Sirius machte es anscheinend sichtlich Spaß die beiden ein wenig zu necken, schließlich passierte es nicht alle Tage, dass sich sein bester Freund verliebte.

„Deshalb gehe ich jetzt mal ins Bett und lasse euch beiden allein. Gute Nacht ihr zwei.“ Damit verabschiedete sich Sirius nun entgültig und verließ mit einem breiten Grinsen den Raum.

So direkt hätte man diese Situation nun auch nicht benennen müssen, fand Tonks, als Sirius von ihrer Flirterei sprach. Dadurch wirkte diese schöne Atmosphäre gleich so platt und billig... Dabei war sie das doch gar nicht. Sie hatten doch einfach nur eine nette Unterhaltung und ... Manchmal fasste man sich dabei einfach an den Händen!

Und es fühlte sich richtig und schön an. Als Sirius dazu kam, war ihre einzige Befürchtung nur die, dass Remus sich zurückziehen würde. Aber das tat er nicht. Er wurde nur rot.

Tonks lächelte verlegen in Richtung Tisch.

Sie spürte seine warme Hand auf ihrer. In ihrem Inneren begann etwas zu hüpfen. Sie stand nicht auf. Sie sah auch keinen Anlass, ihre Hand darunter wegzuziehen. Das wäre wirklich albern gewesen. Stattdessen sah sie Remus ins Gesicht und lächelte herzlich zurück. Sie wand ihren Blick nicht ab, und ließ Sirius reden.

Sie wartete bis Sirius ihnen eine Gute Nacht wünschte und sagte:

"Genau Sirius, ab ins Bett und schlaf gut. Wir wollen nämlich ungestört weiterflirten."

Dann waren die zwei allein. Tonks schmunzelte.

"Ok, wo waren wir gerade?"

„Also ich denke, ich wollte dir in einem sauberen neuen Glas, welches ich diesmal nicht verhexe, neuen Feuerwhisky einschenken!“ , trotz seiner Verlegenheit, war sein Tonfall doch erstaunlich ruhig.

Sanft hob er seine Hand, die er kurz zuvor noch auf Tonks ihre gelegt hatte und griff nach der halbvollen Flasche vor ihm.

“Ah, genau.“

Sie grinste und sah versonnen zu, wie der Whiskey in das Glas plätscherte.

“Der gute alte Alkohol...“

Tonks konnte nicht anders, als irgendwas vor sich hin zu brabbeln. Hier allein mit Remus zu sitzen und offiziell mit ihm zu „flirten“ machte sie doch etwas nervös. Und wenn sie nervös war, konnte sie Stille nicht aushalten. Ihr Herz tanzte immer noch.

“Ich hätte aber auch wirklich kein Problem damit gehabt, aus deinem Glas zu trinken. Ich mein... ich kann mir nicht vorstellen, dass du giftig bist! Bist du doch nicht, oder?“

Was rede ich hier eigentlich? Er muss mich für komplett durchgeknallt halten...

Remus brach unwillkürlich in ein herzliches Lachen aus.

„Hm, ich glaube giftig bin ich nur bei Vollmond!“ , meinte er amüsiert und stupste sie leicht an der Schulter an.

Remus war froh, dass Tonks nicht gleich ihre Hand weggezogen hatte, schließlich hatte sein lieber Freund mal wieder seine direkte Art nicht zurückhalten können.

Aber andererseits hatte Sirius das benannt, was er nicht mal hätte in Gedanken so offen ausgesprochen.

Er merkte, das Tonks noch immer schmunzelte, als sie Sirus halb noch aus der Küche warf, wo dieser schon fast die Tür hinter sich geschlossen hatte.

Dann kehrte eine merkliche Ruhe in den Raum, sie waren allein. Remus merkte, wie sein Herz pochte und er befürchtete fast das es Tonks hören könnte. Er stellte sich aber auch mal wieder wie ein Schuljunge an!

Er hatte gerade das seltsame Gefühl, als suchten sie beide ein Gesprächsthema, das den direkten Worten von Sirius ihre Wirkung nahm. So stellte er ihr das neue Glas hin und zog sein angefangenes wieder zu sich.

„Du musst nicht daraus trinken, ich hab da schon den ganzen Abend dran gehangen, das gehört sich doch nicht, erst recht nicht so einem liebenswerten Menschen wie dir!“ ,

Er glaubte noch etwas röter zu werden, als er dieses etwas indirekte Kompliment aussprach, doch versuchte er so ruhig wie möglich zu wirken.

Tonks lachte mit.

"Na das ist doch mal beruhigend!" ,

Es war schön, dass sie miteinander lachen konnten. Lachen war immer gut. Das löste halb-angespannte Atmosphären, und zu ernste Situationen...

Noch nie war ihm aufgefallen, dass ihre Stimme so melodisch klang und sein Herz machte fast einen Aussetzer, als er wieder vom Tisch direkt in ihre Augen sah.

Dieser Abend sollte ewig so weitergehen und er musste Sirius recht geben, er war wirklich dabei sich zu verlieben. All die Schatten seiner selbst waren plötzlich nichtig und was hätt er dafür gegeben, schon am Heiligabend wieder hier zu sein.

Sein Kompliment ließ auch bei ihr Farbe in die Wangen steigen.

"Das hast du lieb gesagt." , Sie lächelte.

"Also... der große Vorteil, wenn ich nicht aus deinem Glas trinke, ist ja auch, dass wir so miteinander anstoßen können." , Sie nahm ihr Glas.

„Da hast du absolut Recht!“ , Remus nahm ebenfalls lächelnd sein Glas in die Hand und ließ es leicht mit Tonks ihrem zusammenstoßen. Das leichte Klirren der Gläser vertrieb die kurzzeitig wieder aufkommende Stille im Raum.

Er nippte an seinem Glas und ertappte sich plötzlich, wie er ihr aufs Dekolleté starrte, er riss sich los und verschluckte sich dabei.

Der Feuerwhiskey brannte in seiner Kehle und trieb ihm ein paar Tränen ins Gesicht. Sofort stellte er sein Glas beiseite.

Tonks fing wieder an zu kichern. Was die Ursache für Remus' Husten war, hatte sie nicht mitbekommen. Sie war ja ein riesiger Tollpatsch und kannte es nur zu gut, wenn man sich verschluckte. Für gewöhnlich immer in den unpassendsten Situationen, wo es dann besonders peinlich wurde.

Sie klopfte ihm auf den Rücken.

"Alles klar?" ,

Er nickte hastig, während er sich noch kurz auf die Brust klopfte.

Klasse! Als nächstes besorg ich mir ne Schnabeltasse, wenn ich jetzt schon nicht mehr schlucken kann!

Eins musste man sagen: Das Zeug war nichts für Weicheier...

„Nichts passiert!“ , keuchte er.

„Ich sollte es wohl für heut belassen mit dem Trinken!“ ,

Du hast es geschafft Remus, du hast die Stimmung ruiniert! , dachte er zu sich selbst und versuchte zu grinsen.

Sie sah ihn irritiert an und lächelte dann.

"So ein Blödsinn. Es belassen... Tz. Da müsst ich ja jetzt auch aufhören zu trinken. Denn allein trinken ist ja doof..."

"Oh... aber vielleicht hab ich ja schon genug gehabt und sollte mal gehen..."

Er wendete sich kurz ab um zu husten, während Tonks ihn herzhaft auf den Rücken klopfte. Das war jetzt wieder ne blöde Situation, in der er sich da hineinmanövriert hat, aber wahrscheinlich musste der Abend so enden...

Ihr eindringlicher Blick schien ihn zu durchbohren.

„Geht schon besser! Aber das Zeug brennt wie Feuer!“ Remus deutete auf sein Glas, während Tonks weiter erzählte.

Für einen Moment kam es ihm so vor, als wollte sie den Abend genauso wenig beenden wie er, doch dann hörte er sie von genug und sollte mal gehen reden.

Er wusste nicht, wie er sie überreden sollte zu bleiben und kam sich bei dem Gedanken ziemlich merkwürdig und einfallslos vor.

„Wie du meinst, aber dann lass mich dich noch zur begleiten!“, er lächelte sie hoffnungsvoll an. Er sah sie so gern lachen, das befreite ihn irgendwie von seinen eigenen Sorgen.

Tonks nickte zustimmend, als Remus meinte, dass der Whiskey wie Feuer brannte.

"Wahrscheinlich hat er daher seinen Namen." , zwinkerte sie. Jetzt war sie überzeugt, dass sie absoluten Blödsinn von sich gab. Gut, dass sie schon angemerkt hatte, dass es wohl auch für sie Zeit zu gehen war. So würde sie wenigstens nicht noch dämlichere Sprüche von sich geben.

Wenn sie nur nicht immer noch dieses schrecklich drängende Bedürfnis hätte, ihm näher zu sein...

"Gern." , erwiderte sie auf sein Angebot und strahlte ihn dabei an. Sie stand auf. Der Whiskey, den sie den ganzen Abend über getrunken hatte, zeigte nun seine ganze Wirkung. Alles drehte sich um sie. War das Haus immer schon so... schief gewesen?

Remus war ebenfalls aufgestanden, die Auswirkungen des Alkohols konnte er noch gut verbergen und auch der Hustenanfall hatte nun aufgehört.

Sanft hielt er sie an der Schulter fest.

„Und du bist sicher, dass du heut noch geradeaus apparieren kannst?“ , fragte er schmunzelnd.

"Geradeaus apparieren!" Tonks lachte herzhaft.

"Du bist witzig Remus Lupin. Aber keine Sorge, das schaff ich schon noch. Ich bin ein großes Mädchen."

Seine Hände auf ihren Schultern fühlten sich stark an, schützend... Ihr Herz flatterte, als sie ihm in die Augen sah. Sie hörte auf zu lachen, lächelte aber noch. Dann hakte er sie unter und ging mit ihr Richtung Tür.

„Oh, das bezweifle ich keinesfalls Tonks..... .“

„Ich schätze aber, wir müssen diesen Abend noch mal fortsetzen, die besten Jahrgänge hat Sirius noch im Keller!“ ,

Langsam gingen sie zur Küchentür, die wie er unschwer erkannte, viel zu schmal war um gemeinsam dadurch zu passen.

„Auf jeden Fall müssen wir das! Die alten Blacks hatten Geschmack, was ihre Weine und Whiskeys angeht... “,

„Oh..." , Sie waren direkt vor der zu schmalen Tür. Tonks blickte nach oben und kicherte. Direkt über ihnen hing ein ..

„Mistelzweig!" , Wer hatte den denn dahin gehängt? Sirius wurde richtig romantisch-kitschig mit der Weihnachtszeit...

„Ähm....“ ,,

Er brach mitten im Satz ab, als er den Mistelzweig sah, auf den Tonks so kichernd hingewiesen hatte.

Sie waren sich so nah und Tonks zersprang fast vor Spannung vor dem, was als nächstes kommen würde... kommen musste. Traditionen durfte man schließlich nicht brechen!

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Er bemerkte, dass er sich Gedanken um ihre Sicherheit machte, was wäre wenn sie sich heut splittet, oder heut noch angegriffen wird? Aber er verdrängte die Gedanken, schließlich war sich nicht umsonst eine Aurorin!

Remus beschloss sie unterzuhaken, so konnte sie ihm wenigstens nicht umfallen und wenn doch, so viel er eben mit.

Und da war es wieder, dieses unglaublich herzliche Lachen, das er so gern an ihr sah und hörte, Remus konnte nicht anders als mit einzustimmen.

Ja manchmal gab er schon seltsame Dinge von sich, aber wenigstens konnte man darüber lachen.

Sein Herz begann wieder zu pochen, aber diesmal noch schneller und er fragte sich ernsthaft, ob Sirius das absichtlich gemacht hatte.

„Ähm....“ er brachte kein Wort mehr heraus, stattdessen blickte er ihr nur in die Augen, in denen er sich langsam verlor.

Es lag plötzlich eine angenehm knisternde Spannung im Raum.

Wie wunderschön sie ist!

Langsam strich er ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht, und wie als wäre sie sein Gegenpol beugte er sich zu ihr hinab, bis sich ihre Lippen trafen.

Es war wie ein Rausch,

wie ein Traum,

ein Feuerwerk schien in seinem Bauch zu toben,

und der Alkohol schien weiter seinen Beitrag zu leisten.

Als sie sich schließlich doch voneinander lösten, strahlte sie ihn bezaubert an.

„Ich danke dir für diesen wunderbaren Abend!“ flüsterte er ihr halb noch ins Ohr, als sie voneinander ließen.

Er konnte nicht glauben, was sie gerade getan hatten, zwar hatten sie den Mistelzweig als Hilfsmittel, aber trotzdem.

Remus sah ihr in ihr strahlendes Gesicht und auch er lächelte zurück, dass war alles so unglaublich und er hätte es noch immer nicht geglaubt, wenn sie nicht vor ihm gestanden hätte.

Dann ohne ein Wort schloss er sie in seine Arme.

„Du bist etwas ganz besonderes für mich, weißt du das?“ ,

Oh Remus, hoffentlich bereust du das nicht!, sagte ein nagendes Gewissen in ihm.

Weich trafen ihre Lippen aufeinander.

Tonks konnte an nichts mehr denken. Ihr Herz tanzte fröhlich hinter ihrer Brust. Sie fühlte sich, als schwebte sie. Und diesmal kam die Schwerelosigkeit nicht vom Alkohol...

Sie wünschte sich, dass der Moment niemals enden würde.

Als sie sich schließlich doch voneinander lösten, strahlte sie ihn bezaubert an.

Seine Worte überraschten sie sichtlich, aber sie lächelte immer noch. Vielleicht noch ein wenig glücklicher. Sie erwiderte die Umarmung, drückte sich an ihn.

"Nein... das wusste ich nicht.... Aber gut, das zu wissen. Du bist nämlich auch was ganz besonderes für mich."

War das alles wirklich wahr? Stand sie hier wirklich mit Remus Lupin, Arm in Arm und hatten sie sich gerade wirklich geküsst? Sie drückte ihn ein wenig fester, um sicher zu sein. Das war echt!

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Ihre Worte kamen aus tiefster Seele, das wusste er und er lächelte, obwohl sie es nicht sehen konnte, so fest hatte sie sich an ihn gedrückt.

Ihre Worte kamen aus tiefster Seele, das wusste er und er lächelte, obwohl sie es nicht sehen konnte, so fest hatte sie sich an ihn gedrückt.

Es hätte alles so wunderbar sein können, wenn es eine andere Zeit gewesen wäre, weniger Gefährlich und vielleicht auch ein wenig eher in seinem Leben.

Doch er war glücklich, genau in diesem Moment, als er da stand, mit der ersten Frau seines Lebens die seine Zuneigung erwidert hatte, obwohl das vielleicht ein Fehler war.

Der Duft ihrer Haare, ihre schlanke Gestalt die sich an ihn schmiegte, die Tatsache das er doch ein wenig zu alkoholisiert war, all das machte diesen Moment zu dem Besten seines Lebens.

„Meinst du wir sollten den Mistelzweig trocknen und teilen?“

Noch immer hielt er Tonks sanft an sich gedrückt.

Bei Merlin, was redest du da?

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Es war alles so schön, alles so perfekt... Sie wollte für immer von diesen starken Armen gehalten werden. Die ganze bedrohliche Situation da draußen mit frei umher laufenden Todessern hatte sie ausgeblendet. Jetzt gab es nur dies hier.

Seine Stimme war beruhigend sanft und sie musste schmunzeln über seine Überlegung.

Sie blickte hoch in seine Augen.

"Auf jeden Fall! Du hast echt die besten Ideen! Ich glaube Sirius hat auch bestimmt nichts dagegen. Oder wer weiß, vielleicht hofft er ja heimlich auf eine romantische Begegnung... mit ... ähm... irgendwem?"

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„Ich bin mir nicht mal sicher, ob er weiß, dass das hier hängt!“

Remus schmunzelte zurück in ihre Augen, die so hell strahlten wie Kristalle.

Mit einem Arm holte er gekonnt den Mistelzweig vom Türrahmen und besah ihn sich. Was war so besonderes an ihm, das er auf zwei Menschen so einen Zauber verhängen konnte?

Er hatte immer noch einen Arm um ihre Talje gelegt, den er nun sanft zurückzog um den Mistelzweig zu teilen.

Den einen Teil reichte er ihr.

„Als Erinnerung an diesen Abend, und wer weiß vielleicht bringt er uns ja Glück!“

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"Diesen Abend werde ich bestimmt nicht so schnell vergessen." , lächelte sie und nahm ihm den Mistelzweig ab. Der würde einen ganz besonderen Platz bei ihr bekommen, das stand außer Frage.

"Aber der" sie meinte den Mistelzweig,

"wird trotzdem einen Ehrenplatz bekommen. Und wenn er auch noch Glück bringt... Na umso besser. “

Lächeln besah sie sich das grüne Ästchen in ihrer Hand, und diesmal konnte Tonks ihr aufkommendes Bedürfnis nicht unterdrücken.

Sie stellte sich auf Zehenspitzen und gab ihm einen Kuss auf die Lippen.

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Remus war völlig überwältigt von ihrer spontanen Entschluss noch einen Kuss zu vergeben, doch er ließ es zu und in einem Sekundenbruchteil entschloss er sich diesen auch zu erwidern.

Dieses Gefühl in seinem Bauch machte ihn schwummriger, als der beste Feuerwhiskey es je gekonnt hätte.

Als sie sich nun zum zweiten mal voneinander lösten, strich er ihr sanft durch ihr bonbonrosa Haar.

Dann hielt er ihr die Küchentür auf.

„Nach dir!“ , lächelte er.

Leise hatte er die Tür hinter ihnen geschlossen und war ihr fast auf Zehenspitzen gefolgt. Er betete inständig, dass das Portrait von Sirius Mutter nicht aufwachen würde und damit vielleicht auch noch Sirius, obwohl er sich nicht vorstellen konnte, dass er schon im Bett lag.

Wie er seinen Freund kannte würde er wahrscheinlich irgendwo auf dem Treppenabsatz angestrengt lauschen.

Doch im Hausflur war alles ruhig und auch Tonks schien angestrengt darauf bedacht so geräuschlos wie nur möglich durch den Flur zu laufen.

An der Haustür angelangt, blickten sie sich wieder in die Augen.

Es war eine merkwürdige Situation so dazustehen, er musste jetzt irgendwas sagen, aber was sinnvolles........

„Bitte pass auf dich auf, ja?“

Remus’ Blick nahm eine leicht besorgte Mine an.

Und ein zweites mal an diesem Abend überwand er seine schüchterne Zurückhaltung und schloss Tonks noch einmal in seine Arme.

Beim loslassen gab er ihr einen Kuss auf die Stirn.

„Gute Nacht! Bis Weihnachten also!“ , er lächelte und entriegelte dann die Tür.

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"Pass du auch auf dich auf." sagte sie leise, nachdem er sie umarmt hatte.

Sie hätte sich am liebsten in seine Arme fallen lassen,

wär mit ihm gekommen,

ihn nicht mehr losgelassen.

Aber es war jetzt Zeit, zu gehen. Vielleicht würde sie alles andere hinterher bereuen. Das ging ja alles so schnell, und sie war einfach nicht mehr nüchtern genug.

"Bis Weihnachten. Ich freu mich schon."

Sie lächelte ihn noch einmal an, bevor sie durch die Eingangstür ging und mit einem dumpfen Pop disapparierte.

Fortsetzung folgt

 

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